Branchensoftware

Praxissoftware für Therapeuten

Termine, Patientenakten und Abrechnung in einem System — statt in dreien, die nichts voneinander wissen.

Drei Systeme für einen Patienten

In vielen Praxen liegt der Terminkalender in einem Programm, die Behandlungsdokumentation auf Papier oder in einem zweiten, und die Abrechnung in einem dritten. Jeder Patient wird dadurch mehrfach erfasst — und jede Änderung muss an mehreren Stellen nachgezogen werden.

Das kostet nicht nur Zeit, es ist auch die häufigste Fehlerquelle: Eine Behandlung, die dokumentiert, aber nicht abgerechnet wurde, fällt oft erst Monate später auf. Eine Terminverschiebung, die im zweiten System nicht ankommt, führt zu einer leeren Praxis oder zwei Patienten gleichzeitig.

Der Ansatz ist deshalb nicht, ein besseres Einzelprogramm zu bauen, sondern die drei Bereiche so zu verbinden, dass jede Information nur einmal erfasst wird. Wie das aussieht, zeigt Sanothera.

Was zusammengehört

Die drei Bereiche greifen ineinander: Der Termin erzeugt die Dokumentation, die Dokumentation erzeugt die Rechnung.

Termine

  • Drag-&-Drop-Kalender
  • Erinnerungen per SMS und E-Mail
  • Online-Buchung durch Patienten
  • Räume und Ressourcen

Weniger Ausfälle durch automatische Erinnerungen — der Effekt, der sich am schnellsten bemerkbar macht.

Dokumentation

  • Digitale Patientenakte
  • Behandlungsprotokolle
  • Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
  • eGK-Integration

Die Akte hängt am Termin. Was behandelt wurde, steht dort, wo es später gebraucht wird.

Abrechnung

  • GOÄ
  • GebüH
  • Heilmittelkatalog
  • Automatische Rechnungserstellung

Die Rechnung entsteht aus der Dokumentation, statt Positionen ein zweites Mal einzutragen.

Gesundheitsdaten sind ein Sonderfall

Patientendaten zählen nach Art. 9 DSGVO zu den besonderen Kategorien personenbezogener Daten. Für sie gelten strengere Anforderungen als für gewöhnliche Kundendaten — und dazu kommt die berufsrechtliche Schweigepflicht.

Praktisch heißt das: verschlüsselte Speicherung, rollenbasierter Zugriff, nachvollziehbare Protokollierung und Hosting in Deutschland. Nicht als Zusatzoption, sondern als Grundeinstellung.

Für Ihre praxisinternen Unterlagen — Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten, Einwilligungstexte, Aufbewahrungsfristen — sollten Sie fachlichen Rat einholen. Wir liefern die technische Grundlage und den Auftragsverarbeitungsvertrag, übernehmen aber keine rechtliche Bewertung.

Umstellung im laufenden Betrieb

Eine Praxis kann nicht zwei Wochen schließen, um Software einzuführen. Deshalb läuft eine Umstellung schrittweise — und beginnt bewusst dort, wo sie am wenigsten wehtut.

1

Bestandsdaten sichten

Vor allem anderen: Wie sehen die vorhandenen Daten wirklich aus? Doppelte Patientenakten, Behandlungsverläufe in Freitextfeldern, Karteikarten, die nie digitalisiert wurden. Diese Sichtung entscheidet über den Aufwand der gesamten Umstellung — und wird fast immer zu spät gemacht.

2

Mit dem Kalender beginnen

Die Terminverwaltung hat den größten unmittelbaren Effekt und lässt sich am leichtesten parallel betreiben. Das Team gewöhnt sich an die Oberfläche, während die Dokumentation noch im Altsystem läuft.

3

Dokumentation nachziehen

Erst wenn der Kalender sicher sitzt, kommt die Behandlungsdokumentation dazu. Ab hier hängt die Akte am Termin — der Punkt, an dem die doppelte Erfassung entfällt.

4

Abrechnung zuletzt

Die Abrechnung wird zum Quartalswechsel umgestellt, nicht mitten in einem Zeitraum. Laufende Fälle werden im Altsystem zu Ende gebracht, neue entstehen im neuen.

5

Altsystem lesend behalten

Für eine Übergangszeit bleibt das alte System verfügbar — nur zum Nachschlagen. Das nimmt dem Umstieg den Druck und ist bei Aufbewahrungsfristen ohnehin sinnvoll.

Was eine Umstellung wirklich aufhält

Nicht die Technik, sondern die ungeschriebenen Regeln. In jeder Praxis gibt es Konventionen, die nirgends stehen: welche Kürzel in der Dokumentation was bedeuten, wie Doppeltermine gehandhabt werden, welche Patienten grundsätzlich anders abgerechnet werden. Diese Regeln müssen ausgesprochen werden, bevor sie sich abbilden lassen — und das ist der Teil, den nur Sie leisten können.

Häufige Fragen zu Praxissoftware

Für Heilpraktiker, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und verwandte Therapieberufe — also überall dort, wo Terminplanung, Behandlungsdokumentation und Abrechnung zusammengehören, aber üblicherweise in getrennten Programmen liegen.

Der Zuschnitt unterscheidet sich je nach Beruf vor allem bei der Abrechnung: Ein Heilpraktiker rechnet nach GebüH ab, eine Physiotherapiepraxis über den Heilmittelkatalog. Beides ist abgebildet.

Womit arbeitet Ihre Praxis heute?

Wir sehen uns Ihre Abläufe an und sagen Ihnen ehrlich, ob sich eine Umstellung lohnt.